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26-01-2016 - von Irina

Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden: 4 Tipps

Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden zu können, ist für den Seelenfrieden der meist sowieso schon gestressten Umzügler wirklich wichtig. Vor allem, da die Profi Umzugshelfer eigentlich angeheuert wurden, um Zeit und Nerven während des Umzugs zu sparen. Komplikationen und Missverständnisse mit der beauftragten Möbelspedition können das bereits angegriffenen Nervenkostüm aber schnell zum totalen Kollaps verhelfen. Mit den folgenden Tipps kannst du zwar nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, aber viele mögliche Entstehungsgründe für Unmut können so im Vorfeld beseitigt werden. Mit diesen Tipps, wie man Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden kann,  wird das Abendteuer “Umzug“ hoffentlich möglichst stressfrei über die Bühne gehen. Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir dir auch noch unsere Checklist für die Zusammenarbeit mit Umzugsspeditionen

1. Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden: Beauftrage eine seriöse Firma

Hole dir genügend Informationen und auch am besten Erfahrungsberichte von Freunden oder Verwandten im Vorfeld ein. Hier haben wir ein paar gute Tipps zusammengeschrieben, wie du beim Umzugsunternehmen, die Spreu vom Weizen trennen kannst. In der Regel gilt: Klingt das Angebot fast zu schön um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch. Mit kompetenten und serösen Leuten zusammen zu arbeiten, ist einer der wichtigsten Faktoren beim stressfreien Umziehen.

Um dir die Suche nach einem guten Umzugsunternehmen zu erleichtern, haben wir auf Moveria eine Funktion integriert, die dir mit nur einer Anfrage bis zu 6 Angebote von Umzugsunternehmen in deiner Nähe zusendet. Du brauchst dann nur noch das für dich passendere Unternehmen auszuwählen und kannst es gleich beantragen. Klicke gleich auf den unteren Link und lasse dir völlig unverbindlich Angebote zusenden. 

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2. Sei dir im Vorfeld schon über den Reklamationszeitraum im Klaren

Im Normalfall arbeiten die Profis der seriösen Umzugsfirma schnell und sicher, und es kommt relativ selten zu Schäden an den Habseligkeiten. Wie auch immer, passieren kann immer etwas und wenn die teuren Möbelstücke beim Umzug zu Schaden kommen, dann trägt die Umzugsfirma auch die Kosten dafür. Vorausgesetzt natürlich, dass die Möbel oder Haushaltgegenstände durch einen Mitarbeiter der Firma beschädigt wurden. 

Wie ist das Umzugsgut versichert?

Im Handelsgesetzbuch ist verankert, dass der Mindesthaftschutz 620 Euro pro mᶟ Umzugsgut betragen muss. Für Umzugsgut, das du selbst verpackt hast, haftet das Umzugsunternehmen nicht. In den Verträgen mit der Umzugsfirma ist aber verankert, wie lange nach dem Umzugstag noch Reklamationen an das Unternehmen gestellt werden können. In manchen Fällen werden diese nur innerhalb von ein bis zwei Tagen nach dem Umzug von der Firma anerkannt. Du kannst Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden, wenn du dir des zulässigen Reklamationszeitraums der Umzugsspedition schon vor dem Umzugstag bewusst bist. Dann werden eben alle Habseligkeiten wie Möbel und Elektrogeräte bereits am ersten Tag genau auf diverse Schäden und Mängel untersucht.

Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden

Foto: Pixabay.com

3. Haftungsfragen direkt mit der Umzugsfirma regeln

Solltest du einen Antrag auf Schadensersatz bei diversen Umzugsschäden stellen müssen, dann lasse dich von der Firma nicht an deren Versicherung weiterleiten. Will die Firma, dass du den Schadensfall direkt mit ihrer Versicherungsanstalt bearbeitest, dann kann das zu einem großen Aufwand für dich werden. In einem Artikel von Focus.de wird von dem Ärger und Frustration in Verbindung mit solchen Umzugserlebnissen berichtet. Besonders unangenehm kann es werden, wenn man vielleicht sogar mit ausländischen Versicherungsfirmen über den Umzug in Deutschland verhandeln muss. Vor allem wenn du diese Verhandlungen noch auf Englisch führen musst und die Fremdsprache nicht allzu gut beherrschst, kann es zu einer echten Nervenzerreisprobe kommen.

Der Verbraucherschutz verweist hier aber auf die eindeutige Rechtslage: Du hast deinen Vertrag mit der Umzugsfirma abgeschlossen, also ist diese auch dein Ansprechpartner bei diversen Problemen. Lass dich also nicht abwimmeln. Mitarbeiter für den Verbraucherschutz in Deutschland sehen in dem Versicherungsabschluss mit ausländischen Firmen auch eine Strategie der Umzugsspeditionen, um Ansprüche auf finanzielle Widergutmachung niedrig zu halten.

4. Detailliert ausgearbeiteter Vertrag

Fixpreispakete sind in der Regel zu empfehlen. Jedoch solltest du dir die Zeit nehmen, alles genau im Vertrag zu verankern. Wie viele Stufen müssen bei der alten und bei der neuen Wohnung von den Umzugshelfern hinter sich gelegt werden? Wie viele Räume, Umzugskisten, große Möbelstücke müssen in die neue Wohnung verfrachtet werden? Viele seriöse Umzugsunternehmen bieten an, die Wohnung vorab zu besichtigen und einen genauen Kostenvoranschlag für das vorhandene Umzugsgut darzulegen. Damit kannst du böse Überraschungen und Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden, wenn dann die Rechnung beglichen werden muss. Hierzu haben wir noch ein interessantes Video für dich. Man kann ja manchmal aus den Fehlern und Erfahrungen anderer lernen:

An und für sich sollte eine Umzugsfirma den Umzugstag zu einem deutlich angenehmeren Erlebnis machen. Weniger Arbeit, Organisation und Stress für einen selbst, während die Profis alles regeln. Diese Vorstellungen können auch Wirklichkeit werden, beherzigst du die oben genannten Tipps. Das wichtigste ist, eine seriöse Firma auszuwählen und damit kann man schon einen Großteil von Ärger mit dem Umzugsunternehmen vermeiden.

Hast du bereits schlechte Erfahrungen gemacht und gerade richtigen Ärger mit dem Umzugsunternehmen an der Backe? Dann empfehlen Wir dir, Kontakt mit einem spezialisierten Anwalt aufzunehmen. Du kannst dein Anliegen gleich in das folgende Formular eintragen und erhältst schnell eine Antwort. 

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