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26-07-2016 - von Irina

Sperrmüll anmelden für den Umzug – So wird’s gemacht

Sperrmüll anmelden wird bei einem Umzug oftmals notwendig sein, weil immer wieder besonderer Abfall anfällt, der zu groß und zu sperrig für die normale Mülltonne ist. Besonders wenn auch noch diverse Renovierungsarbeiten anfallen, sollte man sich im Vorhinein bereits um die Entsorgung des Sonder- und Sperrmülls kümmern. Der große, alte Teppich, den auch auf der Internetbörse niemand mehr haben wollte, alte Matratzen und Möbelstücke werden so für dich Termingerecht von der zuständigen Müllabfuhr abgeholt. Bei einer guten Umzugsorganisation solltest du abschätzen können, ob du den Sperrmüll anmelden musst oder nicht. 

Wo kann man den Sperrmüll anmelden?

Die Sperrmüllentsorgung ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt und so gibt es je nach Wohnort auch unterschiedliche Anlaufstellen, an denen du Sperrmüll bestellen kannst. In der Regel bekommst du natürlich alle notwendigen Informationen von deinem zuständigen Gemeindeamt bzw. der Stadtverwaltung. Oft kannst du auch direkt auf dem Amt selbst deinen Sperrmüll anmelden (auch auf der Stadtwebseite), ansonsten bekommst du die notwendigen Kontaktinformationen der Müllentsorgungsfirma bereitgestellt, die sich um die Abholung von Sperrmüll kümmert. Am einfachsten ist es wahrscheinlich, den Sperrmüll über Internet anzumelden. Eine Internetsuche mit „Sperrmüll + deine Stadt” zeigt in der Regel sofort den zuständigen Müllservice für deinen Landkreis.

Was kostet die Sperrmüllanmeldung?

In den meisten Teilen Deutschlands ist die Sperrmüllabholung in den normalen Abfallgebühren enthalten, die du bereits bezahlst. Du kannst also ohne zusätzliche Kosten Sperrmüll anmelden. Sollten doch zusätzliche Kosten anfallen, wird dir das natürlich in der Regel auch sofort mitgeteilt.

Was darf in den Sperrmüll?

Prinzipiell ist das Hauptkriterium für Sperrmüll, dass es sich um Abfälle handelt, die zu sperrig und zu groß für die Restabfalltonne sind. Hierzu gehören zum Beispiel Möbelstücke, größere Haushaltgegenstände, Metallgegenstände, Elektrogegenstände und große Teppiche. Manche Müllentsorgungsunternehmen haben noch zusätzliche Kriterien für Sperrmüll festgelegt, wie zum Beispiel Höchstgewicht und Größe (Gegenstände dürfen beispielsweise nicht schwerer als 75 kg und länger als 2 m sein).

Kleiner Tipp: Falls solche Informationen nicht genau auf der Webseite deines zuständigen Müllentsorgers aufgelistet sind, dann frage lieber vorsichtshalber einmal nach, bevor du deinen ganzen Müll vor die Haustür schleppst, der stehen gelassen wird.

sperrmüll anmelden

© Can Stock Photo Inc. / Bialasiewicz

Was darf in der Regel nicht zum Sperrmüll?

Da es sich hierbei um extra sperrigen und großen Müll handelt, dürfen natürlich keine Kleinteile und “normaler“ Müll in Säcken zum Sperrmüll gestellt werden. Dafür sind die üblichen Restmüll-, Plastik- und Altpapiertonnen vorgesehen.

Bei einem Umzug fallen oft Renovierungs- oder Baustellenabfälle an wie zum Beispiel Parkett, Türen, Bauholz, Tapeten oder ähnliches. Dieser Abfall wird aber meist nicht als Sperrmüll geführt und muss oft als Sondermüll entsorgt werden. Vor allem wenn du aufgrund eines Umzugs den Sperrmüll anmelden willst, solltest du dich vorab gut bei den Vorgaben diesbezüglich auskennen.

Gefährliche Sonderabfälle haben natürlich auch nichts beim Sperrmüll verloren und hier bedarf es auf jeden Fall einer ordnungsgemäßen Entsorgung (Chemikalien, alte Batterien und ähnliches). Bist du dir bei manchen Gegenständen ein wenig unsicher, dann erkundige dich am besten beim Stadt- oder Gemeindeamt über die notwendige Entsorgung. Unser Artikel „Sondermüll ordnungsgemäß entsorgen“ hilft dir auch dabei. 

Grünabfälle und Bauschutt haben in der Regel auch nichts auf dem Sperrmüll verloren und müssen auf andere Weise entsorgt werden. 

Oft wird dir eine Liste zur Verfügung gestellt, auf der du ankreuzt, welche Gegenstände du entsorgen willst. Dies macht es klar, was du zum Abholtermin auf die Straße stellen darfst. 

Wann sollte man den Sperrmüll bestellen?

Am besten du kümmerst dich schon mindestens einen Monat vor dem geplanten Abholtermin um die Vereinbarung des Termins. So kannst du sicher gehen, dass du auch deinen Wunschtermin auch bestätigt und zugesprochen bekommst. Lies dir unbedingt die Bedingungen durch und stelle den Sperrmüll pünktlich raus. Denn oft wird nur ein Zeitrahmen für die Sperrmüllabholung angeben, keine genaue Uhrzeit. Dann kann es schon sein, dass der Müllwagen schon um 6 Uhr morgens vor dem Haus steht. 

Ein Umzug bringt immer viel Arbeit mit sich und stellt auch eine hervorragende Möglichkeit dar, um sich von diversen “Altlasten“ zu befreien. Den Sperrmüll anmelden ist in der Regel keine allzu komplizierte Sache und so werden die großen, unhandlichen Dinge ganz einfach entsorgt und du kannst dein neues Kapitel mit deinen ausgesuchten Möbelstücken im neuen Zuhause beginnen.

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