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6-10-2019 - von Irina

5 Tipps für das Umziehen im Sommer

Umziehen im Sommer stellt für viele Menschen den optimalen Zeitpunkt fürs Kistenschleppen dar. Besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern bieten sich die heißen Sommermonate für einen Wohnortswechsel an. Natürlich gibt es auch einige andere angenehme Vorteile für diese Terminwahl, wie zum Beispiel  besseres Wetter als im Winter. Die Deutschen organisieren Ihren Umzug also gerne für die warmen Monate. Aber es gibt da ein paar Dinge, die du übers Umziehen im Sommer wissen solltest, bevor du deinen Termin fixierst. Vielleicht änderst du ja noch deine Entscheidung zwischen Sommer, Frühling, Herbst oder Winter für den Umzug.

1. Wähle einen guten Umzugstag 

Der Sommer ist bei deutschen Umziehenden beliebt! Wie bereits erwähnt, sind die Vorteile von besserem Wetter und den Schulferien für viele Deutsche schlagkräftige Argumente für das Umziehen im Sommer. Willst du deinen Umzug nicht unbedingt privat durchführen, sondern bevorzugst du es, Umzugsprofis anzuheuern, dann raten wir dir diese schon lange im Voraus zu buchen. Umzugsunternehmen sind in den Sommermonaten sehr gefragt. Wer zuerst kommt, der bekommt auch noch den Wunschtermin. Gute Planung und frühe Terminfestlegung sind in den Sommermonaten also besonders wichtig.

Umzug mit einem Umzugsunternehmen

Den vielen Vorteilen beim Umziehen im Sommer steht ein Nachteil gegenüber. Es ist schwieriger, ein Umzugsunternehmen zu finden. Gerade an den Wochenenden in den Sommermonaten sind viele Umzugsunternehmen ausgebucht. Planst du also, mit einem Umzugsunternehmen umzuziehen, dann wähle besser einen Umzugstag unter der Woche. Eventuell gibt es sogar einen Preisnachlass.

Traditionell sind auch der Monatsanfang und das Monatsende sehr beliebt bei den Sommerumziehenden. Oft steht mit dem Umzug auch ein Jobwechsel an und diese werden eben oft zum Monatswechsel durchgeführt. Wenn du bei deiner Terminwahl flexibel sein kannst, dann wirst du für einen Umzug in der Monatsmitte eher ein Umzugsunternehmen finden.

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2. Beachte beim Umziehen im Sommer die hohen Temperaturen im Umzugswagen!

Besonders bei längeren Umzugswegen können hohe Temperaturen auf der Ladefläche eines Umzugswagens entstehen. Die Ladeflächen sind selten mit Klimaanlage ausgestattet und das musst du beim Beladen deines Umzugsguts berücksichtigen. Haustiere sollten sowieso nie im Ladebereich des Umzugswagens transportiert werden, aber ganz besonders beim Umziehen im Sommer solltest du Vorsicht mit deinen Haustieren walten lassen. Hunde und Katzen sollten auf jeden Fall genügend zum Trinken bekommen und Fische sollten in Kühltaschen und Styroporbehältern transportiert werden. Eine genaue Anleitung zum Umzug mit Aquarium und Wassertieren kannst du unter dem vorangegangenen Link finden.  

Nahrungsmittel oder Kerzen solltest du  beim Umziehen im Sommer auch nicht auf der Ladefläche verstauen. Das Wachs kann Schmelzen und die Nahrungsmittel schnell verderben. Außerdem solltest du beim Umzug mit Pflanzen ebenfalls Vorsicht walten lassen. 

Lies auch: Umzug mit Pflanzen – So überlebt dein Grünzeug 

3. Fangt den Umzug in den frühen Morgenstunden an

Besonders beim Umziehen im Sommer ist es wichtig, am Umzugstag früh aufzustehen. Versucht, den Umzugswagen zu beladen bevor die Mittagshitze anfängt. Dies setzt eine gute Vorbereitung voraus. Am Umzugstag muss das gesamte Umzugsgut verpackt und bereit für den Transport sein. Das einzige, das noch eingepackt werden muss, sind die letzten Utensilien, die ihr am Morgen noch benutzt, wie zum Beispiel Zahnbürste, Zahnpasta und die Kaffeemaschine. Die Lebensmittel aus dem Kühlschrank esst ihr am besten jetzt noch auf. Der Rest sollte ins klimatisierte Auto, nicht in den Laderaum des Transporters. Für die Mittagszeit solltet ihr eine Mittagspause einplanen, entweder drinnen oder draußen im Schatten, um der Mittagssonne zu entkommen. 

Aber auch wenn kühleres Wetter herrscht, lohnt es sich allemal, den Umzug früh zu beginnen. Es kann immer etwas dazwischen kommen und der Umzug kann sich in die Länge ziehen. Also besser etwas früher anfangen als bis spät in die Nacht zu schleppen. 

4. Wasser und noch mehr Wasser für alle Umzugshelfer

Sorge dafür, dass alle Umzugsbeteiligten während des Umzugstags gut hydriert bleiben. Ganz gleich, ob du Freunde als Umzugshelfer oder bezahlte Profis angeheuert hast. Vergiss aber auch nicht dich selbst, Kinder und Partner. Bei hohen Temperaturen und körperlicher Arbeit schwitzt der Mensch sehr viel und genügend Flüssigkeit aufzunehmen, ist eine wichtige gesundheitliche Maßnahme.

5. Sonnenschutz fürs Umziehen im Sommer

Ziehst du nicht in den Morgen- oder Abendstunden um und ist der Himmel wolkenlos, dann solltest du unbedingt Sonnenschutz verwenden. Sonnencreme und Kappe können dich von einem überraschenden Sonnenbrand schützen. Beim ewigen Hin- und Hergehen zwischen Wohnungen und Umzugswagen kann die Sonne auf deiner Haut schon einiges anrichten. Es wäre schade, wenn du deinen ersten Tag in der neuen Wohnung mit Kopfschmerzen und Sonnenbrand verbringen müsstest. Außerdem steigt mit jedem Sonnenbrand die Gefahr auf zukünftigen Hautkrebs. An besonders heißen Tagen könnt ihr zur Abkühlung nasse Handtücher auf den Nacken legen. Das beruhigt den Kreislauf.

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Fazit

Ein Umzug im Sommer hat, wie bereits erwähnt, so einige Vorteile gegenüber Winter, Herbst oder Frühling. Aber auch in den  Sommermonaten kann man von schlechtem Wetter überrascht werden. Hier ein paar Tipps für deinen Umzug bei Schlechtwetter und Regen. Falls du mit einem Umzugsunternehmen umziehen willst, dann kann es sein, dass du deutlich bessere Angebote in anderen Jahreszeiten bekommst. Mit Sonnenschutz und Trinkwasser solltest du aber gut fürs Umziehen im Sommer vorbereitet sein.

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