Umzugsblog

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Finde heraus, wie viel dein Umzug kosten würde
3-25-2020 - von Irina

Umzug während der Corona-Krise – Ob und wie du bei Kontaktverbot und Ausgangsbeschränkung umziehen kannst

Ist ein Umzug während der Corona-Krise überhaupt noch möglich? Trotz Kontaktverbot? Trotz Ausgangssperre? Das Land – nein, die ganze Welt, befindet sich im Ausnahmezustand und ist zu großen Einschränkungen gezwungen. Die größte Einschränkung ist die Verhinderung von sozialen Kontakten. Noch drastischer sind in einigen Teilen Deutschlands die Ausgangssperren. Was passiert jetzt mit deinem Wohnungswechsel? Absagen, verschieben oder durchführen? – In diesem Artikel geben wir dir die Antworten in Bezug auf deinen geplanten Umzug während der Corona-Krise hast.

Ein Umzug ist so schon stressig genug. Und jetzt? Der Coronavirus ist im Umlauf, und zwar so schnell, dass die deutsche Regierung zu strengen Maßnahmen greifen muss.

Am Sonntag, den 22. März 2020 haben Bund und Länder einen Kontaktverbot von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum beschlossen. Ausgenommen sind Personen, die sich in einem Haushalt befinden. Zu allen anderen muss ein Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden.

Manchen Bundesländern ist dies nicht genug. Bayern hält an der Ausgangssperre fest. Hier darf nur gemeinsam in die Öffentlichkeit, wer zu einem Haushalt gehört. Für betreuungsbedürftige Menschen werden Ausnahmen gemacht. Der Ausgang ist nur aus triftigen Gründen wie dem Gang zum Supermarkt, in die Apotheke oder zur Arbeit erlaubt. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind ebenfalls erlaubt.

Diesem Konzept schließen sich auch Sachsen, Saarland und Berlin an. Ohne triftigen Grund darf die Wohnung nicht verlassen werden.

Was bedeuten diese Maßnahmen, um die Ausbreitung von SARS-CoV-2 abzubremsen, für Deinen Umzug?

Zunächst solltest du alles Mögliche versuchen, den Wohnungswechsel zu verschieben oder erstmal abzusagen. Gelingt dir das nicht und du musst den Umzug während der Corona-Krise durchführen, darfst du das, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Nachfolgend erfährst du, welche Maßnahmen du bei den Umzugsvorbereitungen und am Umzugstag befolgen solltest und wie du dich selbst und die Menschen um dich herum vor dem Corona-Virus schützen kannst.

Umzug während der Corona-Krise – Das Wichtigste auf einen Blick

  • Du darfst noch während der Corona-Krise umziehen.
  • Von einem privaten Umzug mit Freunden als Helfer ist aufgrund des Kontaktverbots abzusehen.
  • Wohnen alle Umzugshelfer im gleichen Haushalt, darf der Umzug auch privat durchgeführt werden.
  • Umzugsunternehmen bieten ihre Dienste weiterhin an.
  • In Gebieten mit Ausgangsbeschränkung darfst du mit einem Umzugsunternehmen umziehen
  • Wenn du oder eine andere Person, mit der du zusammenlebst, Krankheitssymptome zeigt, sag den geplanten Umzug ab.
  • Befindest du dich in häuslicher Quarantäne, darfst du nicht umziehen.

Darf ich trotz Corona-Krise umziehen?

© Freepik

„Die Lage ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst!“ appellierte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache an Deutschlands Bürgerinnen und Bürger Mitte März. Sie betonte, wie wichtig räumliche Distanz und eine intensive Hygiene sind, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Dieser Ansprache folgte ein paar Tage später der Kontaktverbot. Im öffentlichen Raum dürfen sich höchstens zwei Personen, die nicht zum gleichen Hausstand gehören, aufhalten.

Verschiebt den Umzug, wenn es irgendwie möglich ist!

Diese Einschränkungen und die täglich ansteigenden Zahlen von Erkrankten und Toten zeigen, wie ernst wir die Corona Pandemie nehmen sollten. Darum appellieren auch wir von Moveria an euch: Verschiebt den Umzug, wenn es irgendwie möglich ist!

Kannst du den Wohnungswechsel auf keinen Fall verschieben, dann solltest du wissen: Ein Umzug ist noch möglich.

Aber: Planst du, deinen Umzug auf eigene Faust mit der Hilfe von Freunden und Verwandtschaft durchzuführen, solltest du diesen Plan unbedingt ändern.

Eine Ansammlung von mehreren Menschen sollte unbedingt vermieden werden und könnte sogar zu hohen Strafen führen. Insbesondere, wenn du in einem Gebiet mit Ausgangssperren umziehst, musst du auf den Do-it-Yourself Umzug verzichten.

Umzug bei Kontaktverbot noch möglich?

Seit dem 22. März gilt Kontaktverbot in Deutschland. Viele Menschen sind verunsichert und fragen sich „Was passiert jetzt mit meinem geplanten Umzug?“. Wenn du deinen Umzugstermin auf keinen Fall verschieben kannst, wird dich folgender Satz beruhigen: Du darfst wie geplant trotz Kontaktverbot umziehen.

So ganz wie geplant wird es jedoch vielleicht doch nicht ablaufen. Die Regeln, dass nicht mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit gemeinsam unterwegs sein dürfen und zu allen anderen 1,5 Meter Abstand halten müssen, gilt auch bei einem Umzug. Verzichte also auf eine Umzugsparty mit vielen Umzugshelfern.

Ein kleiner Umzug lässt sich auch mit wenigen Helfern bewerkstelligen, die auf den Abstand und die nötigen Hygienemaßnahmen achten.

Hast du aber viel Umzugsgut, dann bist du mit der Hilfe eines Umzugsunternehmens auf der sicheren Seite. Denn professionelle Umzugsfirmen dürfen wie gewohnt arbeiten.

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Zudem wird es für dich schwer sein, einen Do-it-yourself Umzug während der Corona-Krise durchzuführen. Denn viele Zusagen von freiwilligen Umzugshelfern werden wohl nicht reinkommen. Jeder Kontakt birgt eine Gefahr, sich oder andere mit dem Corona-Virus anzustecken. Entscheide selbst, ob du diese Verantwortung tragen willst.

Ausgangsbeschränkung – Umzug noch OK?

Schwieriger umzusetzen wird dein Umzug, wenn du in einem Bundesland lebst, in dem Ausgangssperren verhängt wurden: Bayern, Sachsen, Saarland, Berlin.

In diesen Bundesländern darfst du nur noch alleine oder mit den Angehörigen des gleichen Haushalts raus, und das nur aus triftigem Grund. Für dich scheint ein Umzug vielleicht ein triftiger Grund zu sein. Aber ob die Beamten das auch so sehen?

Als triftigen Grund werden grundsätzlich der Weg zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkaufen von Lebensmitteln und Medikamenten und zur Hilfe von Hilfsbedürftigen gesehen.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration informiert auf seiner Webseite:

„Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Abschluss eines Mietvertrages und eine Wohnungsübergabe sind nicht explizit verboten. Wichtig ist zu überlegen, ob der Termin jetzt stattfinden muss oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Wenn nicht, ist bei einem Zusammentreffen z. B. zwischen Mieter und Vermieter bei der Wohnungsübergabe auf den Mindestabstand von 1,5 m zu achten. Die bekannten Hygieneregeln (keine Hände schütteln, Hände waschen) sollten unbedingt eingehalten werden. Ein Umzugsunternehmen darf den Umzug durchführen, denn berufliche Tätigkeiten sind erlaubt. Keinesfalls sollten ‚Freunde und Familie‘ beim Umzug mit anpacken, sofern sie nicht Angehörige des eigenen Hausstandes sind.“

Fazit: Ein Umzug bei Ausgangsbeschränkung ist möglich, allerdings nur mit einem Umzugsunternehmen. Als Transportgutunternehmen dürfen diese ihrer Arbeit noch nachgehen.

Sollte ich den Umzug während der Corona-Krise verschieben?

Umzugsorganisation
© Can Stock Photo / gstockstudio

Die Empfehlungen sind eindeutig: Bleibt zu Hause und geht nur aus dem Haus, wenn es absolut notwendig ist.

Diese Frage muss du selbst beantworten: Wie notwendig ist dein Umzug?

Ist dein Umzug nicht verschiebbar, dann mach dir kein schlechtes Gewissen. Solange du die Hygiene-Standards einhältst und ein ein Umzugsunternehmen für den Transport des Umzugsguts beauftragst, steht deinem Umzug nichts entgegen.

Aber vorher solltest du überprüfen, ob sich der Umzug verschieben lässt.

Kein Umzug in Quarantäne

Wurde in deinem Haushalt Quarantäne angeordnet, musst du den geplanten Umzug absagen oder auf später verschieben. Auch wenn du keine Krankheitssymptome hast und dir sicher bist, nicht an Covid-19 erkrankt zu sein, musst du zu Hause bleiben, jeglichen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden und die Hygieneregeln befolgen. Das Robert-Koch-Institut gibt Ratschläge zum Verhalten in häuslicher Quarantäne.

Geplanten Umzug absagen

Aber auch wenn du nicht in Quarantäne bist, solltest du aus bestimmten Gründen den Umzug erstmal absagen.

Zählst du oder ein Familienmitglied zur Risikogruppe von Covid-19 aufgrund von hohem Alter oder bestehender Vorerkrankungen, solltest du davon absehen, den Umzug während der Corona-Krise durchzuführen.

Auch wenn jemand in deinem Haus Erkältungssymptome zeigt, ist Vorsicht geboten, insbesondere wenn Fieber auftritt.

Natürlich bringt es die gesamte Umzugsplanung durcheinander. Eventuell hast du bereits deinen Mietvertrag gekündigt, einen neuen Mietvertrag unterschrieben und ein Umzugsunternehmen bestellt. Was nun?

Atme erstmal durch und gehe Schritt für Schritt vor.

  1. Rufe den bisherigen Vermieter an und kläre, ob sich der Vertrag verschieben lässt. Dieser müsste es eventuell mit den Nachmietern abklären. Die Chancen stehen hoch, dass auch sie sich darüber freuen, den Einzug verschieben zu können.
  2. Ist das geklärt, rufe als nächstes deinen neuen Vermieter an und kläre, ob ihr den Vertragsstart ändern könnt. Auch hier kommt dieser Vorschlag den Vormietern eventuell entgegen, die so ihren Umzug verschieben können. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Beteiligten damit einverstanden sind, alles so beizubehalten wie bisher bis die Corona-Krise vorbei ist, ist hoch.
  3. Jetzt musst du noch die Aufträge bei Dienstleistungsunternehmen wie Umzugsunternehmen, Handwerkern oder Reinigungsfirma stornieren. Lies erstmal in dien entsprechenden AGBs, wie die Stornofristen sind. Aber auch, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist, werden die meisten Unternehmen in diesen Zeiten des Ausnahmezustandes die Kündigung ohne Nachfolgen annehmen.
  4. Hattest du bereits ein Halteverbot beantragt, informiere die zuständige Stelle schnellstmöglich darüber, dass der Service nicht mehr gebraucht wird.
  5. Auch wenn du bereits Strom oder die DSL-Verbindung umgemeldet hast, mache dies rückgängig.

Sollte es dir passieren, dass du zwar aus der alten Wohnung ausziehen musst, aber noch keine neue Wohnung hast oder noch nicht einziehen kannst, hilft die die beauftragte Umzugsfirma dabei, dein Umzugsgut zu lagern.

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Umzug trotz Corona-Pandemie: Wenn sich der Umzug nicht verschieben lässt

Was kostet ein Umzug
© Freepik

Manche Termine lassen sich nicht verschieben. Hattest du keinen Erfolg damit, den Umzugstermin zu verschieben, muss der Umzug während der Corona-Krise stattfinden.

Gesetzlich ist das erlaubt, zumindest noch. Sollte sich die Lage ändern, werden wir dich hier informieren.

Nachfolgend erfährst du, was du beachten solltest, wenn du trotz Kontaktverbot und Ausgangsbeschränkung umziehen musst.

Wer hilft mir beim Umzug?

Hattest du vor, deinen Umzug eigenständig mit der Hilfe von Freunden zu stemmen? – Vergiss es!

Seit dem Kontaktverbot dürfen nur zwei Personen zusammen in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Zu allen anderen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Das wird sehr schwierig umzusetzen sein.

Seid ihr viele Menschen in einem Haus und braucht keine weiteren Umzugshelfer – dann dürft ihr den Do-it-yourself Umzug durchführen.

Dies gilt nicht für Bundesländern mit Ausgangsbeschränkung. Hier kommst du nicht drum herum, ein paar Euro mehr auszugeben und ein Umzugsunternehmen zu beauftragen.

Aber ganz davon abgesehen, wo du in Deutschland lebst – mit einer professionellen Umzugsfirma bist du auf der sicheren Seite. Klicke auf den folgenden Button und lasse dir bis zu 6 Angebote zusenden.

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Umzugsvorbereitung während der Corona-Virus Pandemie

Ein wichtiges Thema ist die Umzugsvorbereitung in Zeiten der Coronavirus Pandemie. Penible Hygiene ist jetzt besonders wichtig. Zudem sollte jeglicher unnötige Kontakt zu Menschen vermieden werden. Das solltest du bei der Umzugsvorbereitung während der Corona-Krise beachten:

Verpackungsmaterial kaufen

Sonst empfehlen wir gerne, gebrauchte Umzugskisten zu verwenden. Doch jetzt, während das Corona-Virus sich ausbreitet, raten wir davon ab. Je weniger Hände die Kartons zuvor angefasst haben, desto sicherer. Darum solltest du die Umzugskartons besser kaufen.

Aber wo? Viele Baumärkte haben bereits geschlossen.

Wir empfehlen, sich alles nach Hause liefern zu lassen, was geht. Wir haben auf Amazon eine Liste von Verpackungsmaterialien zusammengestellt, die du für den Umzug brauchen wirst.

Amazon-Einkaufsliste: Packmaterial

Umzugskartons packen

Beim Packen der Umzugskartons achte darauf, dir sehr häufig die Hände zu waschen und dein Gesicht nicht anzufassen.

Benutze neue Umzugskartons und Packpapier. Wichtig ist, die Umzugskartons gut zu beschriften. Schreibe in großen Buchstaben sowohl auf die Oberseite als auch auf die Seiten den Raum auf, in den die Kartons getragen werden sollten. Schreibe zusätzlich auf, was sich in den Kartons befindet. Gut geeignet dafür sind spezielle Umzugs-Etiketten.

Sperriges Umzugsgut schützen

Matratzen sollten mit Abdeckdecken oder Folie geschützt werden. Teppiche sollten eingerollt werden und mit Spanngurten befestigt werden.

Möbelstücke, die nicht auseinandergebaut werden, sollten mit Stretchfolie umwickelt werden. Auch hier sollte alles Mögliche gut sichtbar beschriftet werden, damit die Möbelschlepper wissen, wohin die Sachen getragen werden sollen.

Kühlschrank reinigen

Der Kühlschrank sollte abgetaut und gereinigt werden. Andere Küchengeräte sollten ebenfalls gereinigt werden. Geräte, die klein genug sind, um in einen Karton gepackt zu werden, sollten in einen Karton gepackt werden.

Nachbarn informieren

Sicherlich hast du schon mitbekommen, wie unterschiedlich Menschen auf die Pandemie reagieren. Die einen sehen keine große Gefahr und verhalten sich genauso wie zuvor. Die anderen haben Angst und verschließen sich so viel wie möglich in ihren Wohnungen.

Versuche, den Menschen entgegenzukommen und informiere deine aktuellen sowie auch die zukünftigen Nachbarn über den geplanten Umzug. Erkläre ihnen,

  • Dass der Umzug sich nicht verschieben lies.
  • Wann genau der Umzug stattfinden wird.
  • Dass er von einem professionellen Umzugsunternehmen durchgeführt wird, dessen Arbeiter alle nötigen Hygiene- und Distanzmaßnahmen einhalten werden.
  • Dass du das Treppenhaus nach dem Umzug reinigen wirst, insbesondere Geländer und Türgriffe ordentlich abwischen wirst.

Verschicke eine Anleitung an das Umzugsunternehmen

Jetzt noch mehr als sonst sollte das Umzugsunternehmen genauestens gebrieft werden. Eine gute Umzugsvorbereitung deinerseits kann dafür sorgen, dass der Umzug schnell und reibungslos verläuft, ohne dass die Umzugshelfer den Kontakt zu dir aufsuchen müssen.

Stelle das Umzugsgut so hin, dass die Möbelschlepper es schnell finden. Schicke dem Umzugsunternehmen eine Nachricht mit allem, was sie wissen sollten.

Klebe in der neuen Wohnung Zettel an die Türen mit dem Namen des Zimmers, damit die Umzugshelfer wissen, in welchen Raum die Kartons getragen werden sollen.

Wie verhalte ich mich beim Umzug?

Distanz bewahren und Hände waschen sind die wichtigsten Regeln bei einem Umzug während der Corona-Krise.

Wohnen mehrere Personen im Haus, sorgt dafür, dass sich nicht alle mit den Umzugshelfern in einem Raum befinden. Es reicht, wenn einer von euch ansprechbar ist, falls die Helfer Fragen haben. Die anderen können in der Zeit in einen anderen Raum oder noch besser raus in den Garten gehen oder einen Spaziergang machen.

Insbesondere Kinder sollten sich nicht mitten im Umzugsgeschehen befinden.

Hast du den Umzug gut vorbereitet und eine Anleitung an das Umzugsunternehmen geschickt, wirst du beim Umzug kaum gebraucht werden und kannst den Umzugshelfern einfach nur mit Abstand bei der Arbeit zusehen.

Bezahle das Umzugsunternehmen per Banküberweisung. Auf keinen Fall bar. Das ist nicht nur sicherer, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, sondern ermöglicht auch, dass due diese Umzugskosten bei der Steuererklärung nächstes Jahr absetzen kannst.

Welche Maßnahmen ergreifen Umzugsunternehmen während der Corona-Krise?

Wir haben uns mit Umzugsunternehmen unterhalten und sie gefragt, wie sich ihre Arbeit geändert hat.

Auf Anfrage führen Umzugsfirmen weiterhin einen Umzug während der Corona-Krise durch, allerdings befolgen sie streng bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, um die Gefahr vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus so gering wie möglich zu halten.

Ein Umzugsunternehmer aus Köln erzählte uns, dass er seine Mitarbeiter nun zu Hause abholt und sie zur Arbeit fährts, damit diese nicht mit Bus und Bahn fahren müssen. Dadurch können sie zwar häufig nicht so früh mit dem Umzug anfangen wie gewünscht, aber die Umziehenden zeigen durchweg Verständnis.

Keiner seiner Mitarbeiter wird gezwungen, zur Arbeit zu kommen. Wer zu große Angst vor einer Ansteckung hat, kann zu Hause bleiben.

Und auch mit den Kunden zeigt er sich sehr verständnisvoll. Wer den Umzug stornieren will, muss keine Konsequenzen von Seiten des Umzugsunternehmens befürchten.

Bei der Arbeit wird auf Hygiene und Distanz geachtet und den Wünschen der Kunden nachgegangen.

Wohnungsbesichtigungen werden auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden durchgeführt. Ansonsten müssen sie zurzeit ausfallen. „Normalerweise finde ich es wichtig, vor dem Umzug die Kunden zu besuchen, um mir ein Bild von der Wohnungslage und dem Umzugsgut zu machen. Jetzt muss ich darauf vertrauen, dass die Kunden mir am Telefon möglichst genaue Informationen geben“, sagte der Unternehmer.

Andere Umzugsunternehmen führen die Besichtigung via Videotelefonie durch.

In der Krise wird man erfinderisch.

Wichtig ist bei der Zusammenarbeit mit dem Umzugsunternehmen, möglichst viel schon vor dem Umzug telefonisch oder per E-Mail zu klären, um den persönlichen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren. Ein professionelles Umzugsunternehmen zu beauftragen, ist jetzt wichtiger den je.


Bitte beachtet, dass sich in dieser Krise die Situation und die gesetzlichen Regelungen täglich ändern können. Wir bemühen uns, diesen Artikel aktuell zu halten und neue Informationen möglichst schnell hinzuzufügen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und die Aktualität der Inhalte dieses Artikels können wir aber nicht übernehmen.

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