Umzugsblog

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Finde heraus, wie viel dein Umzug kosten würde
1-9-2020 - von Valine

Eigene Wohnung mit Studentenbudget – mit diesen Tipps klappt es wirklich!

Im Schnitt ziehen die Deutschen 5-mal in Ihrem Leben um. Der erste Umzug ist meistens mit dem Start der Ausbildung oder dem Studium verbunden und damit super spannend!  Allerdings ist das monatlich zur Verfügung stehende Budget eher klein. Umso wichtiger ist es sich einen guten Überblick über seine Einnahmequellen und die monatlichen Ausgaben also seinem Budget zu machen. Anders als noch im Elternhaus ist jetzt nämlich der Moment da, wo Miete, Kosten für Lebensmittel und das monatliche Busticket von Deinem Konto abgebucht werden.

Studentin berechnet budget für eigene Wohnung
Foto: Kinga Cichewicz via Unsplash

Aber wer sagt denn, dass es nicht trotzdem für eine eigene Wohnung reichen kann? Mit der richtigen Einteilung Deines Budgets, ein paar Tipps zum Kostensparen, die wirklich Spaß machen und eventuell einem spannenden Nebenjob, ist es ganz einfach!

Budget – Was hast Du monatlich zur Verfügung

Bevor Du den Makler kontaktierst und gedanklich in Deine Traumwohnung einziehst, musst Du wissen, wie viel Euro Du im Monat zur Verfügung hast. Auf die Liste der Einnahmen gehört: das Ausbildungsgehalt oder BAföG, Unterstützung von den Eltern, Kindergeld, Einnahmen aus einem Nebenjob oder von Deinem Partner, falls Du mit Deinem Freund, Freundin oder anderen Studenten in eine gemeinsame Wohnung ziehst.

Budgetplan

Nachdem Du gedanklich Dein Konto aufgefüllt hast, musst Du Dir jetzt überlegen, welche Kosten Dir monatlich entstehen. Hierbei musst Du zwischen variablen und fixen Kosten unterscheiden.

Fixe Kosten werden automatisch von Deinem Konto abgebucht. Hierunter zählen Miete und Nebenkosten für die Wohnung, Mobilfunkrechnungen, das Fitnesscenterabo etc. Wenn Du schon mal alleine gewohnt und ein Girokonto hast, kannst Du ganz einfach durch Deine Kontoauszüge schauen und alles aufschreiben. Häufig vergisst man nämlich Rechnungen, die nicht monatlich gezahlt werden, wie z. B. Versicherungsbeiträge und die Kaution für die Wohnung.

Dann gibt es noch die variablen Kosten. Auf diese Ausgaben hast Du einen gewissen Einfluss. Dies sind beispielsweise Kosten für Lebensmittel, Kleidung, Geschenke, Lernmaterialien und für das Bier oder den Wein am Abend mit anderen Studenten. Es hilft, in den ersten Wochen die Ausgaben für das tägliche Leben zu notieren und auch aufmerksam durch den Supermarkt zu gehen. So bekommt man ein Gefühl dafür, wo man, welche Produkte zu einem guten Preis einkaufen kann und was man wirklich benötigt.

Spartipps, die voll im Trend liegen

Sparen! Bei diesem Wort denkt man direkt an Oma’s Sparstrumpf. Wir haben einige coole Ideen für Euch, wie man günstig und durch die Woche kommt und dabei auch noch voll im Trend liegt.

Lebensmittel retten

Natürlich kann man auf dem Wochenmarkt einkaufen und selber Kochen. Aber nicht jedem liegt das und oft fehlt auch die Zeit dazu. Warum also nicht helfen, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen und sich in der eigenen Wohnung an den gedeckten Tisch setzen? Melde Dich bei der App “To good to go” an und wähle zwischen vielen Angeboten lokaler Supermärkte, Bäckereien, Restaurants und Hotels, die Ihre Produkte günstig verkaufen, da sie diese nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag nicht mehr verkaufen dürfen. Mit der App findest Du viele Geschäfte und Restaurants in der Nähe Deiner Wohnung oder Deines Arbeitsplatzes. Du gibst die Geschmacksrichtung vor und lässt Dich dann überraschen, was Du bekommst. In jedem Fall kommt Abwechslung in Deinen Speiseplan und Du lebst nachhaltiger, gesünder und entlastest Dein Budget.

Kleidertauschbörse

Du möchtest öfter mal was “neues” Anziehen und gleichzeitig türmen sich die Kleidungsstücke, die Du gar nicht mehr cool findest? Besuche doch mal eine Kleidertauschbörse. Jeder bringt seine ungeliebten Kleidungsstücke mit zur Party und etwas zu essen und schon kann es losgehen. Gerade, wenn Du neu in der Stadt bist, ist der Besuch einer Kleidertauschbörse eine gute Möglichkeit “neue” Kleidung zu ertauschen und gleichzeitig vielleicht auch neue Freunde zu finden. Auf jeden Fall aber bringst Du Abwechslung in Deinen Kleiderschrank und das budgetneutral! Außerdem hast Du Deinen “alten” Kleidungsstücken einen neuen Verwendungszweck gegeben und in Deiner Wohnung neuen Platz geschafft.

Fahrrad fahren und Sportgruppen statt Busticket und Fitnesscenter

Kein Geheimnis, Fahrradfahren ist gesünder, günstiger als Busfahren oder die Nutzung des Autos und auch noch besser für die Umwelt. Auf dem Weg zur Arbeit oder als Student auf dem Weg zur Uni betätigt man sich körperlich und bekommt den Kopf frei. Gleichzeitig spart man Kosten für Treibstoff oder das Busticket. Wem das alleine nicht sportlich genug ist, der findet zahlreiche Sportgruppen in seiner Nähe über beispielsweise Facebook. Auf diese Weise findest Du gleich Anschluss in Deiner neuen Umgebung und sparst Kosten für das Fitnesscenter.

Geld mit der eigenen Wohnung verdienen

Du bist am nächsten Wochenende nicht in Deiner Wohnung? Warum verdienst Du Dir nicht ein paar Euro mit Deiner Wohnung dazu, indem Du Dich bei Airbnb anmeldest? Schaue kurz in Deinen Mietvertrag. Wenn Du Deine Wohnung untervermieten darfst, dann mach ein paar Fotos und schreib ein paar Zeilen und schon polsterst Du Dein Studentenbudget merklich auf.

Das Budget mit einem Nebenjob aufbessern

Falls das Budget trotz der oben genannten Spartipps nicht ganz für die eigene Wohnung reicht, bleibt immer noch die Möglichkeit das Budget durch einen Nebenjob aufzubessern. Aber wer sagt denn, dass es bei einem Nebenjob ausschließlich ums Geldverdienen geht. Du kannst die Jobsuche auch bei einem Nebenjob gezielt auf Deine Interessen und Qualifikationen ausrichten. Neben der Tatsache, dass Du Berufserfahrung sammelst, verbesserst Du auch Deine Skills in Sachen richtig bewerben. Auch neue Freunde und berufliche Kontakte kannst Du ganz einfach durch einen spannenden Nebenjob knüpfen.

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