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5-21-2016 - von Irina

Zimmer kühlen – Wenn der Sommer aus deiner Wohnung eine Sauna macht

Zimmer kühlen wird im Hochsommer in den großen Städten zu einer wahren Herausforderung für viele Hitzegeplagten. Obwohl man sich den gesamten dunklen Winter über die Sonne wieder herbeigesehnt hat, kann sie im Juli oder August schon auch ganz schön zur Last fallen. Besonders heiß wird die Angelegenheit, wenn man vielleicht noch im Stadtzentrum in einer Dachbodenwohnung wohnt und die nächste Grünfläche erst ein schönes Stück weit entfernt ist. In diesem Artikel liefern wir dir ein paar Tipps fürs Zimmer Kühlen, damit deine Wohnräume in der Stadt zur schattigen Oase in der Betonwüste werden.

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(c) Can Stock Photo / monkeybusiness

Tipps zum Zimmer Kühlen im Hochsommer  – kein Sauna-Feeling in den eigenen vier Wänden!

1. Ventilator

Ventilatoren gibt es überall zu kaufen, und sie sind (besonders im Vergleich zu Klimaanlagen) relativ preiswert und auch umweltfreundlicher. Auch in unserem Shop bieten wir einen guten Ventilator an. Und damit dir beim Arbeiten nicht zu heiß ist, gibt es auch einen USB-Mini-Ventilator in unserem Shop. Manchmal ist der leichte Windstoß allerdings nicht genug, um entspannt einschlafen zu können. Ein kleiner Trick für die besonders heißen Nächte: Stelle einen Teller mit Eiswürfel direkt vor den Ventilator – du wirst den Unterschied spüren!

2. Beschattung von außen

Die Räume zu verdunkeln und keine direkten Sonnenstrahlen ins Wohnungsinnere am heißen Sommertag zu lassen, das macht wohl bereits jeder Hitzegeplagte intuitiv. Hier macht es allerdings einen Unterschied, wie bzw. wo die Sonne abgeschirmt wird. Deutlich effektiver ist es nämlich, die Sonne mit Rollläden an der Fensteraußenseite abzuschirmen als mit innen befestigten Rollläden oder Vorhängen. Je weiter draußen die Strahlen abgehalten werden, desto besser, sagen die Experten. Vielleicht zahlt sich hier eine kleine Investition in die richtigen Rollläden aus, um die Sommermonate ein wenig angenehmer zu verbringen. Es gibt natürlich auch Luxuslösungen mit automatischen Beschattungssystemen, um gegen die Hitze anzukämpfen – man muss nur die optimale Art zum Beschatten für sich selbst finden.

3. Richtiges Lüften

Stickige, heiße Luft im Inneren der Wohnräume verleitet natürlich dazu, Fenster und Balkontüren aufzureißen, besonders wenn gerade ein leichter Wind durch die Straßen zieht. Vermeide es aber, mitten am Tag zu Lüften! Fenster sollten, wenn möglich, nur in den Morgen-, Abend- oder Nachtstunden aufgemacht werden.

4. Elektrogeräte-Sommerdiät

Alle nicht verwendetet elektronischen Geräte solltest du unbedingt ausschalten oder am besten ausstecken. Auch ein Bildschirm im Standby-Modus verwendet noch ein wenig Energie und gibt diese als Wärme an die Umgebung ab. Mehr angeschlossene Geräte, bedeuten somit höhere Zimmertemperatur.

Besondere Tricks zum Zimmer kühlen

1. Feuchte Tücher und Bettlaken

Hänge feuchte Tücher und Bettlaken vor dem Fenster auf oder lege sie einfach aufgebreitet über einen Sessel. Beim Trocknen der Stoffe wird der Umgebungsluft Wärme entzogen – diese nennt sich Verdampfungswärme. Dadurch wird auch der Raum etwas kühler. Verlässt du also dein Zuhause in den Morgenstunden, um zur Arbeit zu gehen, dann hängst du am besten die feuchten Laken auf und schließt alle Rollläden. Wenn du wieder nach Hause kommst, wirst du den  Temperaturunterschied bemerken.

2. Wärme- ähm “Kälte“-Flasche

Die Wärmeflasche vollbringt bereits im Winter gute Dienste, und wärmt die kalten Füße, aber auch im Sommer kann sie zum Einsatz kommen. Wenn du Probleme beim Einschlafen hast, weil das Thermometer auch in der Nacht nicht unter 30°C fällt, dann befülle die Wärmeflaschen mit kaltem Wasser und lege Sie zwischen deine Oberschenkel. Über den Blutkreislauf wird so dein ganzer Körper abgekühlt und das Einschlafen fällt deutlich leichter. Die folgende Cold/Hot Gel Wärmeflasche findest du in unserem Shop. Oder klicke auf das folgende Bild, um sie direkt auf Amazon anzusehen. 

3. Kleiner Tipp: Der Kühlschrank ist nur ein kurzes Vergnügen

Wer kennt das nicht: Die Schweißperlen stehen einem auf der Stirn und man holt sich ein kaltes Getränk aus dem Kühlschrank. Dabei ist die kalte Luft, die einem entgegenströmt so angenehm und man wird dazu verleitet, die Tür ein wenig länger offen zu lassen. Das Problem ist hier allerdings, dass der Kühlschrank bei offener Tür zwar viel Kälte abgibt, aber sein Inneres  ja dann wieder abgekühlt werden muss, um die Speisen auf der richtigen Temperatur zu halten. Wieder auf die geringe Temperatur abzukühlen kostet natürlich auch entsprechend Energie und das Nebenprodukt von Energie ist bekanntlich Wärme. Der Schuss kann also im Endeffekt nach hinten losgehen.

Klimagerät zum Zimmer Kühlen? Ja oder Nein?

Eine Klimaanlage scheint natürlich die bestmögliche Antwort auf die Sommerhitze zu sein. Allerdings ist auch ein Ventilator oft schon sehr effektiv und verbraucht auch bis zu 98% weniger Energie, um in Betrieb genommen zu werden. Umweltexperten raten daher auch gerne von Klimageräten als Kühlungsart ab. Die Anschaffungskosten sind zwar in der Regel sehr gering, aber die Folgekosten bei einem Klimagerät können es ganz schön in sich haben.

Jeder genießt die schönen Sommermonate und die warmen Sonnenstrahlen, doch man will wirklich nicht unfreiwillig in einer Sauna leben! Auch ein Umzug in den heißen Sommermonaten kann von einigen Herausforderungen begleitet werden, wozu wir übrigens bereits einen interessanten Beitrag auf Moveria für dich haben. 

Mit diesen “Life-Hacks“ sollte das Innen-Thermometer doch einige Grade weniger anzeigen und dir eine angenehmere und kühlere Nachtruhe im Sommer bescheren. Tagsüber wirst du den Sommer bestimmt draußen im Park, am Stausee oder auch auf dem Balkon verbringen. Genieße es! Hast du noch einen Tipp zum Zimmer Kühlen, dann würden wir uns über deine Ratschläge in den Kommentaren sehr freuen.

 

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